Laos-Kambodscha

Es sind oft die kleineren Länder, deren große Vergangenheit oft in Vergessenheit gerät, deren Spuren aber nach wie vor vorhanden sind. Oft waren sie vor vielen Jahrhunderten der Wegbereiter der Entwicklung der Zivilisation weit über ihr heutiges Staatsterritorium hinaus. In den von globalen Interessen beherrschten Kriegen, wie dem Vietnamkrieg, haben auch sie enorm gelitten. Letztendlich ist auch das Regime der „Roten Khmers“ ein spätes Resultat des Vietnamkrieges. In der rasanten Globalisierung sind sie oft abgehängt oder haben Schwierigkeiten, Schritt zu halten. Dafür haben sie sich viel mehr aus ihrer Vergangenheit bewahrt, was eine Reise zu ihnen auch eine Reise in die Zeitgeschichte möglich macht.

Der Norden von Laos und Kambodscha - unsere Erlebnisreisen, Kulturreisen und Begegnungsreisen sind außerordentlich vielfältig. Kulturstätten und Naturerlebnis, interessante exotische Küche, Begegnungen mit den Einheimischen und schönes Kunsthandwerk gehören zu den wichtigsten Reiseinhalten. Zum Beispiel hat Laos natürliche Besonderheiten wie dichte tropische Monsunwälder mit Kalksteinformationen, viele als Nationalparks geschützt, Flüsse, die für touristische Routen benutzt werden können, wie der große Mekongfluss oder Nam Ou.
48 Minderheiten in ganz Laos, die meisten aber im Norden - das ist eine kulturelle Vielfalt, die sich dem Reisenden natürlich in erster Linie in verschiedenen Kleidungsstilen, Sprachen, Lebensweisen und künstlerischen Besondheiten und Traditionen offenbart. Tauchen Sie mit Kia Ora-Reisen tiefer ein und begegnen Sie den Menschen um von ihrem Leben zu erfahren und sich auszutauschen.
Vielfältige Tierwelt, Elefantentrekking, Elefantencamps (zu besichtigen) und Ökotourismus mit Wandern, Home-stay und Kajakfahrten runden die Reise ab. Kulturelle Höhepunkte sind außerdem Luang Prabang, die alte Königshauptstadt, UNESCO-Welterbe; hier sind einmalig verflochten: laotische Tradition (vertreten durch 100 Pagoden), französische Kolonialarchitektur, laotische und französische Küche und traditionelles Handwerk wie Silberschmiedekunst, Seidenweben.

Kambodscha: unsere Reisen führen zu den wichtigsten kulturellen Zentren der alten Khmer. Angkor bei Siem Reap ist ein UNESCO-Weltkulturerbe und mit einer Fläche von 400 km2 der bedeutendste  archäologischen Komplex Südostasiens. Zu Angkor gehören die beeindruckenden Tempel verschiedener Hauptstädte des Reiches der Khmer zwischen dem 9. und 15. Jh. Darunter die berühmten Tempel Angkor Wat und Bayon mit ihren unzähligen Reliefs und Skulpturen.
Auf dem Weg nach Kratie lernen Sie den im Wald gelegenen Tempelkomplex von Sambor Prei Kuk – Hauptstadt der Khmer im 7. Jh. kennen.
Weiter geht es nach Phnom Penh. Mit der französischen Kolonialisierung wurde Phnom Penh die neue Hauptstadt. In den 60-er Jahren wurde sie die “Perle Südosatasiens” genannt. Seither hat es schwierigere Zeiten durchlebt als jede andere Stadt Asiens. Dabei hat sie es verstanden, keine „moderne” Metropole zu werden wie Bangkok. Phnom Penh hat vor allem seit Ende der 90-er Jahre eine Wiedergeburt erlebt – hat dabei jedoch seinen asiatischen Charakter weitgehend beibehalten.

Klima: 

Die klimatisch beste Reisezeit für Kambodscha und Laos ist Oktober bis Februar.

Laos:  Im November beginnt nach dem Nordostmonsun die trockene, von den Laoten als "kühl" bezeichnete Jahreszeit, die bis Februar dauert. Die Temperaturen liegen dann tagsüber über 30°C, doch sinken sie nachts unter die 20°C, im Januar sogar unter 15°C. Im kühleren Norden kann die Temperatur nachts auch mal auf den Gefrierpunkt fallen.

Kambodscha: Von November bis März herrscht die etwas kühlere Trockenzeit.
Die „kältesten“ Monate sind Dezember und Januar mit 26°C. Tagsüber steigen die Temperaturen im Tiefland fast immer über 30°C. Auch die Nächte sind mit 20-24°C warm. Die regionalen Klimaunterschiede sind eher gering. Im Norden des Landes ist es im Winter durchschnittlich nur ca 1-2°C kühler als im Süden des Landes.Die Luftfeuchtigkeit beträgt in der Regenzeit mehr als 90%, in der Trockenzeit weniger als 50%.

Kultur: 

Es sind oft die kleineren Länder, deren große Vergangenheit oft in Vergessenheit gerät, deren Spuren aber nach wie vor vorhanden sind. Oft waren sie vor vielen Jahrhunderten der Wegbereiter der Entwicklung der Zivilisation weit über ihr heutiges Staatsterritorium hinaus. In den von globalen Interessen beherrschten Kriegen, wie dem Vietnamkrieg, haben auch sie enorm gelitten. Letztendlich ist auch das Regime der „Roten Khmers“ ein spätes Resultat des Vietnamkrieges. In der rasanten Globalisierung sind sie oft abgehängt oder haben Schwierigkeiten, Schritt zu halten. Dafür haben sie sich viel mehr aus ihrer Vergangenheit bewahrt, was eine Reise zu ihnen auch eine Reise in die Zeitgeschichte möglich macht.

Kambodscha: unsere Reisen beinhalten

Tempel der Könige von Angkor, in Siem Reap;
Besichtigung von handwerklichen Produktions- und Verkaufsstätten von Artisans d’Angkor (www.artisansdangkor.com);
Bootsfahrt zu den Bewohnern auf dem größten Sinnensee Südostasiens, dem Tonle Sap – eine echte “Wasserwelt”;
Vorführung traditioneller Tänze, u.a. der Tanz der einzigarten und berühmten Apsara (www.angkorvillage.com/theatre.php);
der Tempelkomplex Sambor Prei Kuk in der Provinz Kampong Thom;
Nationalmuseum, Silberpagoda & Königspalast und Pagode Wat Phnom in Phnom Penh;
Besuch eines Dorfes mit Töpferinnen in der Provinz Kampong Chhnang.

Geschichte: 

Kambodscha:
Die Vorfahren der Khmers schufen einst das in der Geschichte Südostasiens größte Königreich - Angkor. Es umfaßte zu Zeiten seiner größten Ausdehnung im 12. Jahrhundert die heutigen Territorien des südlichen Chinas, des gesamten Laos, Zentral- und Südvietnams, Kambodschas und des nördlichen Malaysias. Angkor steht in der Tradition der ersten großen Khmerreiche des 1. bis 8. Jahrhundert, welche stark von der indischen Kultur geprägt wurden.

Essen: 

wir besuchen in Laos und Kambodscha stehts ausgesuchte Restaurants in denen sowohl einheimische Küche als auch oft internationale Küche angeboten wird. Wir kennen die Restaurants gut und möchten Ihnen auf der Reise regionale Produkte anbieten und zur traditionellen Küche anregen.
 

Geld/Zahlungsmittel: 

Laos:
Laotische Kip, thailändische Baht und US-$ können mit Kreditkarte (Visacard und teils Mastercard) bei verschiedenen Banken in Vientiane während der üblichen Öffnungszeiten, Montags bis Freitags von 09.00 bis 16.00 Uhr beschafft werden. Die Gebühren liegen je nach Bank und Währung zwischen 2,7 und 5 %, hinzu kommen die Gebühren der Heimatbank. Nahezu alle in Vientiane ansässigen Banken und auch einige in Luang Prabang bieten irgendeine Form der Blitzüberweisung an. Zusätzliche Informationen sind unter Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.westernunion.com und Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.moneygram.com abrufbar.

An den meisten Geldautomaten kann gegen Zahlung einer Gebühr Geld mit der Kreditkarte abgehoben werden. Der Höchstbetrag, der am ATM-Gerät ausgezahlt werden kann, ist von Bank zu Bank verschieden und liegt bei maximal 2.000.000 Kip. (10.000,- KIP = ca. 1,10 €, Stand 10/15). An einigen Banken sind mehrere Abhebungen an einem Tag möglich.

Kambodscha:
Zahlungen werden überwiegend in bar und US-Dollar (US-$) abgewickelt, die Landeswährung Riel wird zumeist für Wechselgeld und kleinere Beträge verwendet. Kreditkarten werden in aller Regel nur in den größeren Hotels und Restaurants angenommen. Bargeldabhebungen über EC- oder Kreditkarten sind bei Banken und Western Union Agenturen in touristischen Zentren möglich. Die Anzahl der Geldautomaten nimmt ständig zu. Bargeldabhebungen sind in der Regel jedoch nicht mit EC-Karte sondern nur mit Kreditkarten möglich.

(Quelle: Ausw. Amt Dt.)

Telefon: 

Kamabodscha:
Das Mobilfunknetz deckt nicht alle Landesteile ab. Auch ist nicht überall eine funktioniere Internetverbindung vorhanden.

Visa-Informationen: 

Für die Einreise ist ein Visum erforderlich:
sowohl für Laos als auch Kambodscha ist bei Einreise ein Visum zu beantragen. Das Visum kostet 30 - 35 USD. Bitte halten Sie Ihren gültigen (6 Monate über das Rückreisedatum hinaus) Reisepass und ein Passfoto bereit.

Zollvorschriften: 

Laos:

Die Ausfuhr von Buddhafiguren ist untersagt, mitgeführte und bei der Zollkontrolle entdeckte Figuren werden konfisziert. Für den Export von Antiquitäten ist eine Genehmigung des Department of Heritage Vientiane (Antique Management Office , Tel.:+856 21 21 24 15 ) einzuholen.

Weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie bei der Botschaft Ihres Ziellandes. Nur dort kann Ihnen eine rechtsverbindliche Auskunft gegeben werden.

Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Website des deutschen Zolls Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.zoll.de einsehen oder telefonisch erfragen.

Kambodscha:

Einfuhr/Ausfuhr von Devisen ab 10.000,- US-$ müssen deklariert werden.

Einfuhr-/Ausfuhrbeschränkungen auf Alkohol und Zigaretten für den persönlichen Bedarf gibt es nicht. In der Praxis werden i.d.R. jedoch maximal 1,5 l Alkohol bzw. zehn Päckchen Zigaretten bei der Einreise zugelassen.

Für die temporäre Einfuhr von Pkw und Motorrädern auf dem Landweg ist vor Antritt der Reise eine schriftliche Genehmigung beim General Department of Customs and Excise Phnom Penh einzuholen. Kontaktanschrift: 6-8 Norodom Blvd., Phnom Penh, Tel. / Fax: +855 23 214 065, Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.customs.gov.kh

Weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie bei der Botschaft Ihres Ziellandes. Nur dort kann Ihnen eine rechtsverbindliche Auskunft gegeben werden.

Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Website des deutschen Zolls Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.zoll.de einsehen oder telefonisch erfragen.

(Quelle: Ausw. Amt Deutschland)

Medizinische Hinweise: 

Laos und Kambodscha:
Bitte informieren Sie sich ausführlich bei Ihrem Arzt, auf der Website des Auswärtigen Amtes Deutschland. Sehr hilfreich ist auch die Konsultation des Tropeninstitutes.
Zur Zeit gibt es für die Einreise keine Impfvorschriften, außer Gelbfieber, WENN man aus einem Gelbfieber-Gebiet einreist. (August 2017)

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Überhaupt - die Natur - Urlaub und Erholung ohne ausgiebige Naturerlebnisse gehen eigentlich gar nicht. Und deswegen besuchen wir mit Ihnen auch die Regionen in denen die Menschen noch sehr naturnah leben, mit der Natur, mit dem Kreislauf der Natur - und das sind meistens Nomaden oder eben Indigene. Viele Angehörige Indigener Völker (manche sagen Naturvölker oder Urvölker) ehren die Natur, Mutter Erde und schützen sie - denn für ihr Leben und die nachfolgenden Generationen ist eine gesunde Natur, eine gesunde Erde die einzige Grundlage. Indigene und Nomaden - sie blicken nicht nur auf sich selbst, sondern immer auch auf die Zukunft, auf die nachfolgenden Generationen und auf alle Menschen, auf der ganzen Welt. Ihr Denken hört nicht bei sich selbst auf, ihr Denken und ihr Wirken gilt immer dem gesamten Kreislauf der Natur, der ganzen Erde und allen Menschen. Das ist das Wissen und die Lebensweise die sie bis heute bewahren und weitergeben und von der wir alle - Sie und ich, wir Reisenden, lernen können.

Darum - wie Johann Wolfgang von Goethe schon sagte:

"Man reist nicht, um anzukommen, sondern um zu reisen.
Die beste Bildung findet ein gescheiter Mensch auf Reisen!"

- reisen Sie - um unterwegs zu sein und zu erfahren...

und gleich noch ein Reisezitat, das ich sehr mag:

"Reisen ist tödlich für Vorurteile."
Mark Twain (1835 - 1910)


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