Von Ort zu Ort - Zu Gast bei Nomaden in der Mongolei

Auf dieser Reise sind Sie zu Gast bei den Nomaden der Mongolei und tauchen in ihre Lebensweise ein. Nomaden - das sind in der Mongolei hauptsächlich die Viehzüchter. Sie selber nennen sich nicht Nomaden. Sie wechseln ca 4 x im Jahr den Ort, je nach Jahreszeit ziehen sie um in die besten Weidegebiete für ihr Vieh. Erfahren Sie, wie die Nomaden leben und leben Sie eine zeitlang mit ihnen. Sie besuchen unterschiedliche Familien, die hauptsächlich Pferde oder Yaks haben, auch Kamelzüchter sind dabei. Zu der Lebensgrundlage jeder Familie gehören außerdem Schafe, einige Ziegen und Rinder und auf jeden Fall Pferde. Sie laden Sie zu einem Reitausflug ein.
Die vielfältige Landschaft der Mongolei ist faszinierend, gar nicht eintönig. Sie bereisen Steppengebiete, hügelige Landschaften, teilweise bewaldet, Flusstäler, halten sich an Seen auf, erkunden Wüstengebiete der Gobi und fahren ins Hochgebirge des Zavkhan - hier können Sie Quellen entdecken, relaxen, wandern. Buddhistische Klöster und das berühmte Naadam Fest, traditionelle Musik und Tänze gehören zur mongolischen Kultur und werden auf der Reise nicht fehlen.

Reisedauer: 
22 (mit Anreisetag)
Reiseverlauf: 

Tag 01 – Abreise aus Deutschland
Flug nach Ulaanbaatar (voraussichtlich ab Frankfurt oder ab Berlin/Tegel mit MIAT)


Tag 02 – Ulaanbaatar
Ankunft in der Hauptstadt der Mongolei am frühen Morgen. Ihre Reiseleitung holt Sie am Flughafen ab, Transfer zum Hotel, Frühstück und Ausruhen nach dem langen Flug.
Besichtung des buddhistischen Gandan Kloster Komplexes und Treffen mit dem Lama …. Er wird für unseren Aufenthalt in der Mongolei ein Ritual für uns abhalten und einen Segen für alle Lebewesen und Menschen geben.
Besuch des Bogd Khan Winter Palast-Museums mit der reichen buddhistischen Sammlung des Künstlers Zanabazar.          
                                                                                                                                
Abendessen und Übernachtung im Hotel Khabu (3*)
 

Tag 03 – Ulaanbaatar – Bayangovi –Khar Khorin                                                                                         
Nach dem Frühstück Fahrt Richtung Khar Khorin, der ehemaligen Hauptstadt des Mongolischen Reiches unter Chinggis Khaan und seinen Söhnen. Unterwegs machen wir Halt in Bayangovi und lernen auf einem Spaziergang erstaunliche Sanddünen in der Nähe eines kleinen Sees und der heiligen Felsen von Khugnu Khaan kennen.
Besichtigung des Erdene Khamba – ein kleines Kloster am Berghang des heiligen Berges Khugnu Khan, das im ausgehenden 17.Jhr. von den Gelbmützen gegründet wurde.
In Kharkhorin, das heute eine ganz normale Provinzstadt ist besuchen Sie zuerst das wunderschöne bedeutende Kloster Erdene Zuu. Eine reiche Sammlung an buddhistischen Kunstwerken und Reliquien ist hier zu sehen.
Nachmittags Stadtbesuch mit dem Museum, in dem Sie einiges zur Hauptstadt des Chinggis Khaan und über die Ausgrabungsarbeiten erfahren. Die Ausgrabungsstätten von Khar Khorin sieht man heute nicht mehr, aber in dem neuen Museum können wir eine Vorstellung davon gewinnen, wie diese Stadt einmal aussah.

Übernachtung im Ger-Camp
Bayangovi – 280 km, ca 4,5 Stunden Fahrzeit, Khar Khorin – 100 km, ca 1 Stunde Fahrzeit   
Frühstück, Mittagessen, Abendessen                                                                                   
 

Tag 04 – Khar Khorin – Orkhonwasserfall  – Tuvkhun Kloster – Tsagaan Sum                                                            
Fahrt zum beeindruckenden Orkhon-Wasserfall. Der Orkhon ist einer der wichtigsten und längsten Flüsse der Mongolei. Er bringt viel Fruchtbarkeit in das Tal. Wir besuchen eine Nomadenfamilie und haben eine erste Begegnung mit den Menschen, die in der Mongolei als Viehhalter auf dem Land leben und die beste Wirtschaftsweise für diese Region auf traditionelle Art pflegen.
Unterwegs dorthin wandern wir erst einmal zu dem höchst gelegenen buddhistischen Kloster der Mongolei – das Tuvhun Kloster. Wie ein Vogelnest schmiegt es sich an die Felswände. Hier kann man sehr gut meditieren. Der mongolische erste Bogd (Buddhistische Oberhaupt) Undur Gegeen Zanabazar hat im Jahr 1651 in dieser besonderen Gegend einen kleinen Meditations-Tempel aus Stein gebaut und Dubkhan genannt. Dieser Name ist im Laufe der Zeit Tuvkhun geworden. Kloster Tuvkhun wird auch "Land der glücklichen Einsamkeit " genannt.
Der Aufstieg zum Kloster ist etwas anstrengend (5 km) aber gut zu bewältigen.

In der Gegend gibt es viele Yaks.

Übernachtung im Ger Camp in sehr schöner Natur
Orkhonwasserfall – 100 km, ca 3 Stunden Fahrzeit, Tuvkhun Kloster ca 35 km, 1 Stunde Fahrzeit und nach Tsagaan Sum ca 30 km, 1 Stunde Fahrzeit    
Frühstück, Mittagessen, Abendessen
                                                                              

Tag 05 – Tsagaan Sum – Tsenkher Thermalbad /70km -1.5 Std/
Unser Tagesziel ist das Tsenkher Thermalbad – natürliches Quellwasser, das bis zu 80 Grad heiß aus der Erde sprudelt. In Becken auf Badetemperatur abgekühlt kann man das hervorragende Heilwasser bei einem Bad genießen.
In der Gegend gibt es besonders Yaks.

Übernachtung im Ger Camp Altan Nutag, ein tolles Camp mit Thermalquelle, sehr gastfreundliches Familienunternehmen
Tsagaan Sum – Tsenkher Thermalbad 70 km, 1,5 Stunden Fahrzeit
Frühstück, Mittagessen, Abendessen

Tag 06 Tsenkher –Tsetserleg – Terkhin Tsagaan See  
Von Tsenkher geht es heute weiter nach Tsetserleg, der Provinzhauptstadt (auf Deutsch: Blumengarten) mit Fairem Kaffee für unsere Pause, einem Klostermuseum und Markt, wo wir frische Lebensmittel einkaufen können.
Weiterfahrt zum Vulkangebiet des Khorgo, entlang des tiefen Canyon des Chuluun Flusses. Wanderung zum Khorgo, einem kleinen Vulkan, von dessen Kraterrand aus wir einen sehr schönen Weitblick auf die rundum vor uns liegende Landschaft haben, die die vulkanische Aktivität vor langer Zeit geschaffen hat. Es ist die schönste Gegend in Arkhangai. Der Nationalpark Therkhin Tsagaan Nuur wird wegen seiner seltenen Tier- und Pflanzenarten seit 1965 geschützt, wir können Hirsche und Wildziegen sehen. Der See ist umgeben von den Bergen des Khangai Gebirgszuges, der bis zu 3000 m hoch ist.
Der Terkhin Tsagaan Nuur (See) liegt in einer idyllischen Landschaft und an seinem Ufer befindet sich unser Camp, wo wir wieder in einem gemütlichen Ger übernachten.

Übernachtung Ger Camp Maihan Tolgoi
Tsenkher – Tsetserleg 25 km, ca 1 Stunde Fahrzeit– Terkhin Tsagaan See 190 km, ca 2,5 Stunden Fahrzeit auf Asphaltstraße
Frühstück, Mittagessen, Abendessen

Tag 07 Terkhin Tsagaan See – Tosontsengel - Telmen
Über die mächtige Brücke des manchmal reißenden Flusses und dann auf bequemer Asphaltstraße fahren wir bis Tosontsengel. Unterwegs überqueren wir den berühmten Pass Solongotin Davaa. Mittagessen in einem kleinen lokalen Restaurant in Tosontsengel. Weiterfahrt nach Telmen. Wir suchen einen schönen Platz und übernachten wir unseren Zelten.

Tosontsengel Sum befindet sich im nordöstlichen Teil von Zavkhan Aimag. Der Iderfluß teilt das Gebiet. Der kleinere nördliche Teil wird von den südlichen Hängen des Bulnain Nuruu Bereichs gebildet, der die Grenze des Zavkhan und Khövsgöl aimags bildet. Der höchste Punkt ist der Bayartyn Ereen Uul auf 2.593 Metern.             
Der größere südliche Teil liegt an den Abhängen des Tarvagatain Nuruu (ein Teil der Khangai Berge). Diese Gebiete sind meist mit Lärchenwäldern bedeckt. Die höchsten Teile der Strecke sind alpine Tundra im Tarvagatai Nuruu Nationalpark. Marz Uul, ist mit 3.205 Metern ist der höchste Gipfel in Tosontsengel. In der Gegend gibt es viele Yaks.

Übernachtung im Zelt
Terkhin Tsagaan See – Tosontsengel 250 km, 4,5 bis 5 Stunden Fahrzeit, nach Telmen 60km, 2 Stunden Fahrzeit
Frühstück, Mittagessen, Abendessen

Tag 08 – Khar Nuur
Weiterfahrt zum Khar Nuur. Der Khar Nuur – Schwarzer See – im Becken der ‘Großen Seen’ gelegen, ist Rastplatz der Zugvögel auf dem Weg durch Asien. An seinem Ufer schlagen wir unsere Zelte auf und kochen. Zu Fuß und mit der Kamera erkunden wir die schöne Natur. Vielleicht können wir abends noch am Lagerfeuer beisammen sitzen.

Übernachtung im Zelt.

Zum Khar Nuur sin des 70 km, ca 2-3 Stunden Fahrzeit
Frühstück, Mittagessen, Abendessen
 

Tag 09 – Khar Nuur – Senjet Khad – Muhartiin Gol (Fluss) – Durvuljin – Zavkhan Gol (Fluss)                                              
Wir brechen heute früh auf um zu unserer Nomadenfamilie zu fahren. Sie sind Pferdezüchter und haben eine stattliche Herde. Unterwegs Stopp am Senjet Khad, einem hohen Granitfelsen, der aus der Ebene aufragt. Muhartin Gol, unsere nächste Station, ist ein grandioser Sandkrater in den unermesslich großen Sanddünen des Zavkhan, den die Quelle des Flusses gebildet hat. Mehr als 100 m tief geht es an den Grund hinunter, wo die Quelle aus dem Sand rinnt. Eine kleine Oase mit grünem Gras und Sträuchern hat sich hier unten entwickelt, zu der auch Tiere hinunter gehen um zu trinken. Nach einer Wanderung zum Muhartiin Gol fahren wir weiter nach Durvuljin, zu unserer Nomadenfamilie.

Übernachtung im Zelt
Khar Nuur – Senjet Khad 25 km, 1,5 Stunden Fahrzeit –Muhartiin Gol 40 km, 2 Stunden Fahrzeit –Durvuljin 90 km Fahrzeit    
Frühstück, Mittagessen, Abendessen                                  
                                                                                                                                          

Tag 10 – Nomadenfamilie
Die Pferde weiden den Sommer über meist weitab vom Ger der Familie und werden von Hirten beaufsichtigt. Zum Reiten werden Pferde aus der Herde eingefangen und in der Nähe des Gers gehalten, um sie wieder an die Menschen zu gewöhnen. Wir haben Teil am Alltagsleben der Nomadenfamilie, können dabei sein wenn die Stuten gemolken werden und Airag (vergorene Stutenmilch) angesetzt wird. Die Familie hat auch Schafe und Ziegen, die für jede Nomadenfamilie in der Mongolei eine wichtige Lebensgrundlage sind, liefern sie doch Milch für verschiedene Käse, Yoghurt, Sahne, Butter und natürlich Milch für Milchtee, der reichlich getrunken wird.
Heute können Sie wählen was Sie unternehmen möchten: die Gegend zu Fuß erkunden oder mit Pferden oder Kameln einen Reitausflug. Haben Sie schon einmal Ziegen gemolken? Abends können Sie sich darin versuchen.

Übernachtung im Zelt
Fahrt ca 30 km, 1,5 Stunden
Frühstück, Mittagessen, Abendessen

Tag 11 – Nomadenfamilie – Naadam Fest
Heute ist ein großer Tag für die Nomaden und für uns. Denn extra zu Ehren der Gäste wird ein Naadam Fest veranstaltet. “Die 3 Spiele der Männer”, wie das Naadam heißt, verläuft mit spannenden Pferderennen, Bogenschießen und Ringen. Natürlich gibt e seine Jury und Preise wie beim großen Naadamfest und wir können teilhaben an der Segnung und Auszeichnung der besten Pferde. Zu diesem Festtag gibt es natürlich die leckersten Spezialitäten mongolischer Küche: wie zum Beispiel Khorkhog, das köstlich mit heißen Steinen in einer Milchkanne ganz zart gegarte Schaffleisch. Es ist saftig und gesund. Abends sitzen wir noch lange beisammen und genießen die Stimmung die nach einem solchen Fest entsteht bei einer fröhlichen Singrunde. Die Mongolen singen gern und viel, ob unterwegs auf den weiten holprigen Steppenpisten oder gemeinsam im heimatlichen Ger oder um ihre ganz besondere Freunde über Gäste auszudrücken und sie zu feiern. Wenn wir ebenfalls singen, ehren wir damit unsere Gastgeber und bringen Glück in ihr Ger.

Übernachtung im Zelt
Das Naadam-Fest wird ab 5 Reise-Teilnehmern durchgeführt.
Frühstück, Mittagessen, Abendessen

Tag 11 – Nomadenfamilie – Uliastai – Khairkhan Davaa Pass – Aussichtpunkt auf den heiligen Berg Otgontenger
In der Nähe von Uliastai können wir vom Pass Durljin Davaa den heiligen Berg Otgontenger sehen. Uliastai ist die Provinzhauptstadt des Zavkhan Aimag. Sie liegt in einem Flusstal umgeben von hohen Bergen. Auf einem Hügel vor der Stadt wurden Stupas errichtet, die wir besuchen. Nachdem wir einen Überblick über die schöne Gegend erlangt haben besuchen wir das Museum des Zavkhan Aimag. Mittagessen in einem Restaurant.
Fahrt auf Khairhan Davaa zum Aussichtspunkt.

Übernachtung im Hotel
Nomadenfamilie – Uliastai 160 km, 2,5 bis 3 Stunden Fahrzeit – Khairkhan Davaa Pass 15 km
Frühstück, Mittagessen, Abendessen
 

Tag 13 – Uliastai – Yakzüchter Nomadenfamilie – Otgontenger Heilquellen (Kurbad)
Über Gebirgswege fahren wir stetig bergan. Bei einer Yakzüchterfamilie angelangt, werden wir wahrscheinlich das erste Mal Yaks aus der Nähe sehen können. Sie werden unsere Packtiere für einen Ausflug in die Berge sein. Denn wir wandern bis hinauf zu den Otgontenger Quellen, die in über 3600 m Höhe auf dem Gipfel aus dem felsigen Boden sprudeln. Nachdem wir unser Gepäck verladen haben und alles gut verschnürt ist, geht es los. Bei der Familie erfahren wir über die Verwendung von Yakwolle, wie verschiedene Milchprodukte hergestellt werden und kosten Käse, Yoghurt und Milchtee.

Fahrt 90 km, ca 6-7 Stunden
Übernachtung in einfach ausgestatteten Gers
Frühstück, Mittagessen, Abendessen
 

Tag 14 und Tag 15– Otgonger Heilquellen – der Kleine Otgontenger
37 warme Quellen unterschiedlicher mineralischer Zusammensetzung sprudeln auf über 3600 m Höhe aus dem Berg. Manche riechen leicht nach Schwefel. Einige sollen ein hervorragendes Heilwasser für die Augen sein. Die Mongolen nutzen diese Quellen seit langem und viele kommen immer wieder hierher. Man leitet das Wasser der Quellen direkt in kleine Holzhäuschen mit Badewannen. Ein Kurhaus befindet sich auf dem Gipfel.
An diesen beiden Tagen ist eine geführte Wanderung zum Wasserfall vorgesehen. Außerdem besuchen Sie gemeinsam mit Ihrem Guide die Nomadenfamilie, um sich mit den Yakzüchtern über vieles auszutauschen – es ist spannend, wie ihre Lebensweise in großer Höhe mit den Tieren funktioniert, immer abhängig von den Jahreszeiten und den zum Teil sehr harten Witterungsbedingungen.
Sie können ebenso die Heilquellen bei einem Bad genießen.

Übernachtung wie am Vortag
Frühstück, Mittagessen, Abendessen

Tag 16 – ­Otgontenger – Uliastai
Rückfahrt durch die Bergwelt nach Uliastai.

Abendessen und Übernachtung im selben Hotel.
Fahrt 90 km, ca 6-7 Stunden
Frühstück, Mittagessen, Abendessen
 

Tag 17 – Uliastai –Tosontsengel – Ikh Uul (Großer Felsen)
Wir überqueren den hohen und berühmten Pass Zagastai auf unserer Fahrt und genießen die herrliche Landschaft. Es gibt viel zu sehen und zu fotografieren.

Uliastai – Tosontsengel 190 km, 7-8 Stunden Fahrzeit, nach Ikh Uul 45 km, 1 Stunde Fahrzeit
Übernachtung im Zelt
Frühstück, Mittagessen, Abendessen
 

Tag 18 – Ikh Uul – Tsetserleg – Battsengel  - Nomadenfamilie
Über den kleinen Ort Battsengel, in hügeliger Steppe gelegen, gelangen wir zu unserer nächsten Nomadenfamilie. Der stolze Vater, 70jährig, hat berühmte Söhne: Ringer, die im ganzen Land bekannt sind. Sie leben mit ihren Verwandten am Fluss Tamir am Sommerweideplatz. Die Familie hat mehrere Herden, darunter natürlich auch Pferde. Es gibt immer viel zu tun – für uns ist es daher sehr interessant bei der Familie – sie gibt uns einen Einblick in ihr Leben als Viehzüchter und Nomaden. Viel kann man hier unternehmen: einen Ausflug zu Pferd und mit zu den Herden reiten, erfahren, wie man Pferde und Ziegen melkt und was die Frauen alles aus der Milch herstellen: verschiedene Käse, Quark, Yoghurt und Airag – die berühmte vergorene Stutenmilch.
Übernachtung in einer separaten Jurte, sie ist einfach aber gemütlich. Man schläft mit Matten auf dem Boden.

Ikh Uul – Tsetserleg 250 km, 4 Stunden Fahrzeit – Battsengel 60 km, 2 Stunden Fahrzeit
Frühstück, Mittagessen, Abendessen

Tag 19 – Battsengel Kloster - Nomadenfamilie                                                                                                       
Heute fahren wir zum buddhistischen Kloster von Battsengel und treffen den dortigen Lama. Er wird mit uns ein Ritual abhalten und wer möchte kann sich Zeit zum Meditieren nehmen.
Wir können heute sehr viel selbst unternehmen können – morgens zu den Herden reiten, beim Melken und bei der Milchverarbeitung helfen, Wasser vom Fluss holen. Wir haben die Gelegenheit im Fluss zu baden oder zu wandern und uns auszuruhen.

Übernachtung wie am Vortag
Fahrt ca 24 km, ca 2 Stunden insgesamt
Frühstück, Mittagessen, Abendessen
 

Tag 20 – Nomadenfamilie – Hustai National Park                                                                                  
Morgens verabschieden wir uns und fahren Richtung Hauptstadt. Unser Tagesziel ist der Nationalpark Hustai Nuruu. Er bietet ein ganz besonderes Projekt – hier wurden Anfang der 1990er Jahre wieder die Przewalski Urpferde ausgesiedelt, die in der Mongolei Anfang des letzten Jahrhunderts bereits ausgerottet waren. In ihrer ursprünglichen Heimat fühlen sich die Tiere, die aus einem Niederländischen zoologischen Projekt wieder hier ausgesiedelt wurden, sehr wohl und haben sich erfolgreich vermehrt. Die Herden leben frei und wir können sie in der Dämmerung an ihren Wasserstellen beobachten.

Übernachtung im Ger Camp
Fahrt über Ulziit, Durchquerung des Flusses Orkhon 70 km, ca 1,5 Stunden Fahrzeit, bis Hustai 280 km (zum größten Teil Asphaltstraße), ca 3,5 Stunden Fahrzeit
Ankunft ca 16 Uhr
Frühstück, Mittagessen unterwegs, Abendessen


Tag 21 – Hustai – Ulaanbaatar
Rückfahrt nach Ulaanbaatar. Besuch der Kashmir Fabrik. Hier können wir sehen, wie aus der wertvollen Kaschmirwolle, der feinsten Ziegenhaare, schöne Kleidungsstücke entstehen. Anschließend können wir einkaufen, direkt vom Produzenten. Mittagessen und Fahrt zum Aussichtspunkt Zaisan Hügel, von dem aus wir nicht nur einen fantastischen Blick auf die Hauptstadt haben sondern der auch ein ganz besonderes und für die Mongolen bedeutsames Denkmal ist.

18:00 Uhr - Konzert mit Oberton- und Kehlkopfgesang, meisterhaften Longsongs, buddhistische Tänze und traditionelle Musik mit Pferdekopfgeige, ….

Anschließend gemeinsames Abschiedsabendessen im Restaurant.

Je nach Wunsch an diesem Tag:
- Besuch des sogenannten Schwarzmarktes auf dem Sie viele mongolische Produkte erwerben können. Hier kaufen auch die Nomaden gern ein.
- Besuch bei einem Schamanen oder Besuch bei einem Bogenbauer

Übernachtung im Hotel
Frühstück, Mittagessen, Abendessen
Fahrzeit ca 3 Stunden

Tag 22 – Abreise
Transfer zum Flughafen und Heimreise. Ankunft in Deutschland am selben Tag.

Preis: 
3.735,00 Euro bei 2 TN, 2.870,00 Euro ab 4 Personen
Leistungen: 

alle Transfers im Land (Minivan oder Geländewagen)
3 Übernachtungen im Hotel Khabu (3*, komfortable Doppelzimmer, Dusche/WC, W-Lan, Restaurant, Stadtzentrum)
9 Übernachtungen im Zelt (inkl. Ausrüstung: Campingmöbel, Feldküche)
4 Übernachtungen bei der Nomadenfamilie im Ger (einfach, Betten, z.T. beheizbar, Waschmöglichkeit)
3 Übernachtungen an der Otgontenger-Quellen im Zelt oder im Ger
1 Übernachtung im Motel in Uliastai (einfache Doppelzimmer, Waschbecken)
Vollverpflegung (Frühstück, Mittagessen, Abendessen)
einheimische, deutsch sprechende Reiseleitung
Eintrittsgelder laut Programm
Pferde und Kamele mit Ausrüstung lt. Programm
lokaler Pferdebetreuer
alle Ausflüge und Touren laut Programm
Fahrer, Gepäcktransport
SympathieMagazin ‚‘Mongolei verstehen‘ (Infobroschüre, 1 Exemplar/Buchung)

Nicht im Preis enthalten: 

Internationale An- und Abreise, Flüge können Sie über uns dazu buchen
Einzelzimmerzuschlag (ca. 30 Euro pro Nacht im Hotel oder Ger-Camp)
Reiseversicherungen

Programm-Änderungen sind aufgrund unvorhergesehener Witterungsverhältnisse oder Änderung von Straßenverhältnissen möglich. Falls eine solche Situation eintritt, wird die Reiseleitung entsprechende Vorschläge mit Ihnen besprechen.

Reiseleitung: 

Ankhzaya M. (Zaya)

Termine / Preise

Juni bis September 2018, individuelle Termine
Reisedauer: 
22 (mit Anreisetag)
Min. Teilnehmer: 2
Max. Teilnehmer: 10
Preis: 
3.735,00 Euro bei 2 TN, 2.870,00 Euro ab 4 Personen

Klima

Atmosfair
Klimarelevante Emissionen des Fluges: 
2.622 kg CO₂ bzw. 3.006 kg CO₂
Freiwillige atmosfair-Spende für diese Reise: 
61,00 Euro bzw. 70,00 Euro

Partnerlinks

Schlüpfen Sie in eine andere Haut. Tauschen Sie Stadtwohnung gegen Jurte. Vergessen Sie Haustürschlüssel, Flachbildfernseher und Navi. Öffnen Sie Ihre Augen und Ohren für neue Welten, Gebräuche, Sprachen, Abenteuer und vor allem – für die Menschen. 

Wagen Sie sich in den Kosmos der indigenen Völker. Lernen Sie, staunen Sie, wundern Sie sich. Ihre Reise wird Sie bereichern und Ihnen einen neuen Blick auf die Welt schenken – und vielleicht auch auf sich selbst …

Kia Ora bringt Ihnen das Leben der indigenen Völker näher – in der Mongolei, in Russland, Nepal und Kanada. Unsere Begegnungsreisen mit Wanderungen oder Reittrekking sind immer mit einheimischer und deutschsprachiger Reiseleitung. Immer in kleinsten Gruppen. Immer im Einklang mit den Menschen vor Ort. Immer umweltschonend, nachhaltig und fair. Und immer faszinierend.