Mongolische Nomaden - Duft der Mutter Erde / Reittrekking

Reittrekking in einer fantastischen Landschaft - Naturerlebnis und zu Gast bei mongolischen Nomaden-Familien. Sie sind Pferdezüchter und Yakzüchter. Auf Touren mit den mongolischen Pferden reiten Sie durch Wüstengebiete mit riesigen Dünen, Steppen und durch die Hochebenen des Zavkhan und lernen die Landschaften kennen, in denen die Nomaden zu Hause sind.
Die Mongolen sagen, dass die Kinder reiten lernen, noch bevor sie laufen lernen. Das Reitervolk ehrt seine Pferde und die Tiere leben halbwild in der Steppe. Erleben Sie, wie die Hirten zu den Herden reiten und unsere Reitpferde aussuchen, wie die Frauen die Stuten melken, aus deren Milch der gesunde Airag vergoren wird. Und reiten Sie selbst durch die Steppen und Wälder, Fluss- und Wüstenlandschaften.

Die Wandertouren sind leicht. Sie brauchen eine normale Kondition. Die Reittouren werden mit den robusten und ausgeglichenen mongolischen Pferden durchgeführt, die gut trainiert sind. Etwas Reiterfahrung ist von Vorteil. Neugier, Entdeckerfreude und Abenteuerlust gehören zu dieser Reise, denn Sie werden nicht immer viel Komfort haben, sondern sind mit Zelten und Pferden in einem touristisch kaum erschlossenen Gebiet unterwegs.

Highlights der Reise: 8 Tage Reittrekking • Khangai Gebirge • Zavhan Aimag • Donoin Choendii Tal • Sanddünen und Oasen • glasklare Flüsse und geheimnisvolle Seen • Besuch mehrerer Nomadenfamilien • Otgon Tenger Heilquellen (Thermalquellen) • Uliastai und die heiligen Stupas •  Heiliger Berg Otgon Tenger • Wanderungen • Hustai Nuruu Nationalpark - Przewalski Pferde • Ulaanbaatar  

Reisedauer: 
21 Tage
Reiseverlauf: 

Abreise aus Berlin - z.B. mit MIAT (Mongolian Airlines)

1. Tag – Ulaanbaatar
Ankunft in Ulaanbaatar. Beim Frühstück im Hotel Tourbesprechung und Einführung. Stadtrundgang mit den markantesten Plätzen und Sehenswürdigkeiten und Besuch des buddhistischen Gandan-Klosters.

2. Tag - Ulaanbaatar - Zavhan (Donoin Choendii Tal) - Dorvoljin.
Nach dem Frühstück Einkaufen für die Trekkingtour und Transfer zum Flughafen. Inlandflug nach Zavkhan. Die Provinz wird vom Khangai Gebirge dominiert. Westlich geht die Landschaft in Halbwüste über. Fahrt nach Dorvoljin zum Zavkhan Fluss. Der 808 km lange Fluss ist für die Mongolen einer der bedeutendsten und schönsten.

3. Tag - Dorvoljin - Khar Butiin Uzuur
Hier beginnt die Reittour auf der Sie heute ca. 30-35 km unterwegs sein werden. Sie reiten am Fluss Zavkhan entlang. In der Gegend wächst Sanddorn und Sie können eine Menge über diese Pflanze mit der heilenden Wirkung erfahren und sogar Beeren sammeln, falls sie schon reif sind. Wenn der Sanddorn im Frühjahr blüht, strömt er einen wunderbaren Duft aus. Abends schlagen wir am Fluss die Zelte auf.

4. Tag - Khar Butiin Uzuur - Richtung Nariin Gol - Olon Turuu (160 km).
Reittrekking Richtung Olon Turuu ca. 20-30 km, Weiterfahrt mit dem Auto. Mit etwas Glück bekommen wir Kamele für eine Reittour durch die Dünenlandschaft des Mongol Els.

5. Tag - Olon Turuu - Nariin Gol (Fluss)
Heute reiten Sie weiter zum Nariin Gol etwa 20-30 km (Dauer ca. 4 Std.) Unterwegs können Sie die schöne Landschaft zu Fuß erkunden, sich ausruhen und Picknick machen.

6. Tag - Nariin Gol - Muhartiin Gol
Wir reiten entlang rötlicher Sanddünen inmitten der Gebirgssteppe. Die Quelle des Muhartiin Gol ist Ziel Ihrer heutigen Reittour. Ein grandioser Sandkrater in den unermesslich großen Sanddünen des Zavkhan hat die Quelle des Flusses gebildet. Mehr als 100 m tief geht es an den Grund hinunter, wo die Quelle aus dem Sand sickert. Eine kleine Oase mit grünem Gras und Sträuchern hat sich hier unten entwickelt, zu der auch Tiere hinunter gehen um zu trinken. Nach einer Wanderung entlang des Muhartiin Gol richten wir an seinem Ufer unser Zelt-Lager ein und kochen.

7. Tag - Muhartiin Gol - Senjet Khad
Zum Senjet Khad (Skelett Felsen) gelangt man nur zu Pferd (ca. 35 km, 5-6 Std. bei gemütlichem Tempo). Unterwegs Rast und Picknick.

8. Tag - Senjet Khad - Baga Nuur (See) Ihre Reittour führt zum Baga Nuur, einem See, der früher offenbar mit dem Khar Nuur verbunden war. Früher nahmen Wissenschaftler an, dass die Seen-Kette Paläoseen sind, was aber inzwischen widerlegt ist. Das Becken der 'Großen Seen' zieht sich durch das Gebirge, bildet wertvolle Wasserreserven und Feuchtgebiete. Hier richten wir wieder das Zeltlager ein.

9. Tag - Baga Nuur - Khar Nuur
Zum Khar Nuur geht es heute auf einer 2-3 stündigen Reittour (ca.15 km). Khar Nuur - Schwarzer See - wird die herbe Schönheit zwischen Bergen und Wanderdünen genannt. Er hat wie die meisten Seen hier weder Zu- noch Abflüsse und ist von den Niederschlägen abhängig. Im Herbst bieten diese Seen Rastplätze für Zugvögel, im Sommer Weideflächen für das Vieh der Nomaden.

10. Tag - Khar Nuur
Nach dem Frühstück besuchen Sie eine Nomadenfamilie und reiten dann weiter am Khar Nuur entlang. Eine besondere Begegnung erwartet Sie hier: Wir besuchen Frau Dr. Dulmaa. Die Frau ist schon fast 80 Jahre alt und lebt hier seit vielen Jahren mit ihrer Assistentin. Seit 28 Jahren ist sie mit dem See verbunden - genau wie mit dem Baikal, aus dem sie kleine Fische im Khar Nuur aussetzte, selbst Fische züchtete. Eine Begegnung mit einer Wissenschaftlerin und Naturfreundin...

11. Tag - Khar Nuur - Uliastai
Morgens mit dem Geländewagen nach Uliastai, der Hauptstadt des Zavkhan Aimag (ca.100 km). Fahrt nach Khairhan Davaa (ca 15 km) um den heiligen Berg Otgontenger zu besuchen. Sie erleben ein buddhistisches Ritual, denn die Mongolen verehren den Berg. Der 4031m hohe Otgontenger Uul wird von den Mongolen nach dem Gott Ochirbaani bezeichnet (Gott des langen Lebens) und verehrt. Nach der Rückfahrt nach Uliastai Besuch des Museums. Übernachtung im Motel.

12.- 14. Tag - Uliastai - Otgon Tenger-Thermalquelle (Heilbad).
Fahrt über zumeist unbefestigte Gebirgsstraßen auf ca. 3000 m Höhe. Sie spüren die Gewalt der Berge in deren Tälern klare Gebirgsflüsse rauschen. Die Gegend ist reich an Wild und Sie können Adler, Murmeltiere, Hirsche, Rehe entdecken, nicht selten tauchen Wölfe auf. Bei einer Yakzüchterfamilie rasten Sie und probieren die saisonalen Milchprodukte. Ihr Ziel, das Otgon Tenger Thermalbad, liegt in mehr als 3.500m Höhe. 38 verschiedene Quellen wirken heilkräftig und stärkend und laden zum Verweilen ein. Unterkunft in traditionellen mongolischen Gers.

15. Tag - Otgon Tenger – Yakzüchterfamilie
Rückfahrt Richtung Uliastai. Übernachtung bei einer Yakzüchterfamilie.

16. Tag - Yakzüchterfamilie - Uliastai
Zurück in Uliastai nehmen Sie Abschied von der wilden Schönheit des Khangai. Die Provinzhauptstadt liegt in einem Tal durch das sich der Fluss windet. Besuch der Stupas.

17. Tag - Uliastai - Richtung Tosontsengel
In Uliastai besuchen wir die Stupas, die auf einem Hügel errichtet wurden. Von dort aus haben wir nochmal einen wunderschönen Panoramablick auf die Gegend. Weiter geht es Richtung Tosentsengel, unterwegs Übernachten im Zelt

18. Tag - über Tosontsengel- Taikhar / Ger Gamp
Über Tosontsengel geht es durch die Steppenlandschaft zum Taikahr Felsen - einem riesigen Granit, der aus der flachen Ebene ragt.
Übernachtung im Ger Camp.

19. Tag - Freitag - Taikhar - Hustai Nationalpark / Ger Camp
Fahrt zum Hustai Nuruu Nationalpark. Der Nationalpark bietet ein ganz besonderes Projekt – hier wurden Anfang der 1990er Jahre wieder die Przewalski Urpferde ausgesiedelt, die in der Mongolei Anfang des letzten Jahrhunderts bereits ausgerottet waren. In ihrer ursprünglichen Heimat fühlen sich die Tiere, die aus einem Niederländischen zoologischen Projekt wieder hier ausgesiedelt wurden, sehr wohl und haben sich erfolgreich vermehrt. Die Herden leben frei und können bei einer kleinen Safari in freier Wildbahn beobachtet werden.

20. Tag - Hustai Nuruu Nationalpark - Ulaanbaatar / Hotel.
Am Vormittag Rückkehr in die Stadt, Mittagessen im Restaurant. Vom Nationalpark nach Ulaanbaatar sind des nur 95 km/ 1,5 Std. Fahrt. Wir haben ausreichend Zeit zum Bummeln und Einkaufen. Wir empfehlen den Fair Trade Shop M&M, den wir sehr gut kennen und auch im Großen Kaufhaus die Souvenir-Abteilung.
Abschieds-Abendessen im Restaurant und Übernachtung im Hotel.

21. Tag - Abreise
Transfer zum Flughafen und Abreise.

Preis: 
ab 3.200,00 Euro pro Person, bei 2 TeilnehmerInnen: 3.500,00 Euro pro Person
Leistungen: 

alle Transfers im Land inklusive 1 Inlandflug
3 Übernachtungen im Hotel Khabu (3*, Doppelzimmer, Dusche/WC, Restaurant)
9 Übernachtungen im Zelt
4 Übernachtungen bei der Nomadenfamilie im Ger
3 Übernachtungen an der Otgon Tenger Quelle 1 (Ger, einfach ausgestattet)
Übernachtung im Motel in Uliastai (einfache Doppelzimmer, überwiegend mit Dusche/WC)
Vollverpflegung (Frühstück, Mittagessen, Abendessen)
einheimische, deutsch sprechende Reiseleitung
Eintrittsgelder laut Programm
Pferde und Kamele mit Ausrüstung
lokaler Pferdebetreuer
alle Ausflüge und Touren laut Programm
Koch (ab 4 TeilnehmerInnen)
Fahrer, Gepäcktransport
Schlafmatratze und Zelt (eigener Schlafsack erforderlich)
SympathieMagazin ‚‘Mongolei verstehen‘ (Infobroschüre, 1 Exemplar/Buchung)

Nicht im Preis enthalten: 

Internationale An- und Abreise, Flüge können Sie über uns dazu buchen
Einzelzimmerzuschlag (ca. 30 Euro pro Nacht im Hotel oder Ger-Camp)
Reiseversicherungen

Inlandflüge: 10 kg Gepäck frei, 5 kg als Handgepäck, Übergewicht kostet pro Kilogramm ca 3 Euro.

Anreise: 

Flug mit der MIAT (Mongolian Airline) ab Frankfurt - Ulaanbaatar, Ulaanbaatar - Frankfurt für ca. 850,-Euro / Person

Hinweise zu Reittouren: 

Wir empfehlen eine gepolsterte Radlerhose mitzunehmen (oder eine Reithose), sowie über-knöchelhohe Stiefel und bei Bedarf einen Reithelm.

Termine / Preise

Termine: 
16.07.2017 bis 06.08.2017
Reisedauer: 
21 Tage
Min. Teilnehmer: 2
Max. Teilnehmer: 6
Preis: 
ab 3.200,00 Euro pro Person, bei 2 TeilnehmerInnen: 3.500,00 Euro pro Person

Klima

Atmosfair
Klimarelevante Emissionen des Fluges: 
3.006 kg CO₂
Freiwillige atmosfair-Spende für diese Reise: 
70,00 Euro

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Kia Ora bringt Ihnen das Leben der indigenen Völker näher – in der Mongolei, in Russland, Nepal und Kanada. Unsere Begegnungsreisen mit Wanderungen oder Reittrekking sind immer mit einheimischer und deutschsprachiger Reiseleitung. Immer in kleinsten Gruppen. Immer im Einklang mit den Menschen vor Ort. Immer umweltschonend, nachhaltig und fair. Und immer faszinierend.