Mongolei: Fotoreise – Auf den Spuren der Nomaden

Spezial-Reise unter fotografischer Leitung von Gottfried Köhler: Die Reise richtet sich an ambitionierte Fotografen und ermöglicht trotz des grundsätzlichen Terminplans genügend Spielraum und auch Zeit für die individuellen Fotobedürfnisse der Reiseteilnehmer. Im Mittelpunkt der Reise steht die Landschaft der zentralen Mongolei und die dort lebenden Nomaden. Während der gesamten Reise stehen uns zwei Fahrzeuge zur Verfügung, mit denen wir in kleinen Gruppen  die nähere Umgebung der Camps erkunden können. Unser fotografischer Reiseleiter steht für fotografische Anregungen während der Reise zu Ihrer Verfügung.

Besonderes Highlight: Das mongolische Naadam Fest (‚Drei Spiele der Männer’). Das Naadam Fest findet jedes Jahr vom 10.7. bis 13.7. statt - Feiertage in der Mongolei. Das mehrtägige Fest findet zur Feier der Unabhängigkeit der Mongolei (1921) statt.
Während der ersten Tage der Reise können Sie Naadam Feste auf dem Land besuchen (terminlich nicht voraus planbar) und die berühmten Ringkämpfe, Pferderennen und Bogenschießen beobachten – und fotografieren!

Top-Foto: Gottfried Köhler mit freundlicher Genehmigung, Copyright Gottfried Köhler

Impressionen aus der Mongolei

Fotos von Gottfried Köhler (Link zur Fotogalerie)

Ringer in der Mongolei (Gottfried Köhler)

Wunderschöne Fotos aus der Mongolei - Gottfried Köhler reiste mit Kia Ora Reisen im Sommer 2017 durch die Mongolei und leitet ab 2018 unsere Spezialreise Fotografie.

Reisedauer: 
15 Tage
Reiseverlauf: 

1. Tag: Abreise aus Deutschland bzw. aus Österreich

z.B. mit MIAT (Mongolian Airlines) ab Frankfurt nach Ulaanbaatar.
 

2. Tag: Ulaanbaatar – Ankommen in der Mongolei
Morgens Ankunft in Ulaanbaatar. Ihr Reiseleiter empfängt Sie am Flughafen - Transfer zum Hotel. Nach dem Frühstück Erholungspause bis mittags, einfach ankommen in der Mongolei. Nach dem Mittagessen Stadtrundgang: Sie fahren zu einem Künstler, der traditionelle Musikinstrumente herstellt. Abends Besuchen sie eine Folklore Veranstaltung: Musik auf traditionellen und historischen Instrumenten, Gesang und Tanz. (Fotoerlaubnis).

Abendessen in einem Restaurant in der Stadt.
Übernachtung im Hotel
 

3. Tag: Naturpark Khustai Nuruu (ca. 3 Stunden Fahrt) - Przewalski Pferde
Heute fahren wir Richtung Westen in den Naturpark Khustai Nuruu, wo ein Projekt zur Wiedereingliederung der Przewalski-Pferde (auch Takhi genannt), einer Art „Urahn” unserer heutigen Pferde, erfolgreich durchgeführt wird. Nachmittags kurze Fahrt im Park zu den Wasserstellen der Takhis.
Eigentlich kommen die Pferde nur in der Dämmerung an die Wasserstellen, tagsüber halten Sie sich weiter entfernt auf – wo es kühler ist. Wir werden deswegen eine Sondertour mit einem Ranger buchen, der Sie in die Nähe der Pferde bringt. Sie haben dort ausgiebig Zeit zum Fotografieren.

Übernachtung im Ger-Camp südlich des Park-Eingangs.

 

4. Tag: Ausflug zur türkischen Gedenkstätte
Heute unternehmen wir einen Ausflug zur türkischen Gedenkstätte aus dem 8. Jahrhundert. Es sind sog. Menschensteine, wie Sie sie vielleicht schon im Historischen Museum in Ulaanbaatar gesehen haben. Bis zum 8. Jh. lebten Türkische Stämme auf dem Gebiet der heutigen Mongolei. Solche Gedenkstätten finden wir bei den heiligen Felsen von Khustain Nuruu und in der Nähe des Ugiin See. Es sind Gedenktafeln mit alttürkischen Schriften. Beide Gedenkstätten werden von einer türkischen Stiftung geschützt.
Danach besuchen wir mehrere Nomaden Familien, bei denen wir ihre täglichen Aktivitäten kennenlernen. Die Familien empfangen uns gastfreundlich, wir dürfen ihr Ger (mongolisch für Jurte) betreten und haben einen Einblick in das Leben der Nomaden. Es ist sehr spannend, das erste Mal bei den Nomaden zu sein und einige ihrer besonderen Sitten und Bräuche kennenzulernen...

Traditionelles Abendessen und Übernachtung wie am Vorabend.
 

5. Tag: Sanddünen „Elsen Tasarkhai”
Vormittags fahren wir in Richtung Westen zu den Sanddünen in der zentralen Mongolei „Elsen Tasarkhai”. Die Sanddünen bieten wunderschöne Fotomotive und Sie können sich dort ausgiebig aufhalten und fotografieren. Das Dünengebiet liegt in der Nähe der heiligen Felsen von Khugnuu Khaan.

Übernachtung im Ger Camp.

 

6. Tag: Besuch bei Kamelzüchter-Familien
Heute besuchen wir Kamelzüchter-Nomaden und haben Einblick in das Leben der Nomaden.
Das zweihöckrige Kamel hat eine große Bedeutung für die Mongolen – als Lasttiere tragen Sie die gesamte Habe der Familie, einschließlich des zusammengelegten Gers. Sie liefern aber auch sehr gute nahrhafte Milch sowie Wolle. Kleidung und Socken aus Kamelwolle und vor allem auch wärmende Decken sind sehr begehrt und in den rauen Wintern unentbehrlich. Die Kamele leben in allen Wüstenregionen der Mongolei – von der Südgobi über die Gobi-Ausläufer in der zentralen Mongolei und des Zavkhan Aimag bis zum Altai. Im Sommer leben die Kamele halbwild in Herden und suchen sich ihre Nahrung selbst in spärlichster Vegetation.
Vielleicht haben Sie die Möglichkeit, auf einem Kamel zu reiten.

Einzel-Ausflüge sind möglich – Sie entscheiden, wenn Sie die Gegend erkunden möchten, die Autos und Fahrer stehen zur Verfügung. Sie können heute auch nochmals die Dünenlandschaften fotografieren.

Übernachtung im Ger Camp wie am Vortag

 

7. Tag: Wasserfall „Ulaanzutgalan”
Weiter geht unsere Reise in Richtung Westen zum größten und schönsten Wasserfall der Mongolei „Ulaanzutgalan”. Am Nachmittag Ankunft bei Nomaden am Ufer des Ulaan Flusses in der Nähe des Wasserfalls und inmitten der Berglandschaft der Khangai Gebirgskette.
Unterwegs sehen wir Hirschsteine und besuchen das Dorf Bat-Ulzi.

Übernachtung im separaten Ger bei einer Nomadenfamilie.

 

8. Tag: Besuch bei den Yakzüchter Nomaden
Heute machen wir unsere Besuche bei den Yakzüchter Nomaden. Wir besuchen wieder mehrere Familien, die an der Quelle des Orkhon leben. Nach einer kurzen Fahrt kommen wir bei den Nomaden an, werden begrüßt und lernen ihre alltäglichen Aktivitäten kennen. Wir haben dadurch wieder die Möglichkeit den Lebensrhythmus der Menschen in der Mongolei zu erleben.
Yaks sind Hochlandrinder, wie sie auch im Himalaya überall anzutreffen sind. Die Nomaden brauchen Sie als Lasttiere, für Milch (leckerer Joghurt und milder Käse, Butter und Sahne), Wolle für Kleidung und Haare für geflochtene Seile.

Abendessen mit den Nomaden.
Übernachtung in der Gast-Jurte der Nomaden.

 

9. Tag: Freier Tag bei den Nomaden
Heute sind Sie den ganzen Tag bei den Nomaden, können fotografieren, die Gegend erkunden (die Autos/Fahrer stehen zur Verfügung) und auch bei den täglichen Arbeiten helfen, wenn Sie möchten. Je nachdem, welche besonderen Arbeiten anstehen, können Sie auch bei der Käse- oder Sahne-Zubereitung dabei sein, beobachten wie die Milch verarbeitet wird. Auch die Sitten und Gebräuche der Nomaden sind für uns ganz besonders und manchmal verwunderlich – warum darf man wohl die Schwelle des Gers nicht betreten?
Abends Rückkehr zum Wasserfall.

Übernachtung im Ger-Camp.

 

10. Tag: Kharkhorin, die alte Hauptstadt des mongolischen Reiches und buddhistisches Kloster Erdene Zuu
Fahrt nach Khakhorin, der ehemaligen Hauptstadt der Mongolen. Ankunft ca 11:00 Uhr, Besichtigung der Klosteranlage Erdene Zuu (UNESCO-Weltkulturerbe), erbaut auf den Ruinen Kara-Korums. Die Mönche beginnen um 11 Uhr mit den Gebeten.

Abends besuchen Sie eine Folklore-Veranstaltung in der Steppe nahe der Stadt.

Übernachtung im Jurtencamp am Orkhon Fluss.

 

11. Tag: Freier Tag im Erdene Zuu Kloster
Wir haben Zeit Erdene Zuu nochmals zu besuchen und auch Geschichtsmuseum von Kharkhorin zu sehen, hier sind auch Teile der Ausgrabungen der alten Hauptstadt Chinggis Khaans und seiner Nachfahren zu sehen.
Sie können heute ebenso die Umgebung je nach Interesse erkunden und fotografieren.

Übernachtung wie am Vorabend.

 

12. Tag: See Ugiin Nuur -  Steppensee mit Vogelreichtum
Heute fahren wir zum See Ugiin Nuur. Der Ugii Nuur und seine Umgebung ist ein Biospherenreservat und bekannt durch Fischarten (14 Arten) und Wasservögel (150 Arten). Der wunderschöne See (ca. 5 km x 5 km)  ist zumindest für die Mongolen ein beliebtes Ausflugsziel am Wochenende oder an den Feiertagen. Touristen machen gern Fotos von fern und am See.
Um den See leben traditionell viele Pferdezüchter wegen des Wassers und ausreichenden Graslandes. Wir besuchen einige Pferdezüchter-Familien. Ob sie wohl gerade den begehrten Airag fertig haben? (vergorene Stutenmilch) - für die Mongolen ein gesunder Genuss.
Unterwegs  sehen wir eine Gedenkstätte der Türken aus dem 8. Jahrhundert.

Übernachtung im Ger-Camp nicht weit vom See.

 

13. Tag: Ulaanbaatar - die Hauptstadt
Vormittags fahren wir zurück nach Ulaanbaatar, wo wir am späten Nachmittag ankommen. Check in im Hotel. Sie können einen kurzen Ausflug zum Zaisan-Hügel unternehmen. Von dieser Erhebung am Rande der Hauptstadt hat man einen wunderbaren Blick über die gesamte Stadt – ein Erlebnis bei Sonnenuntergang. Die Gedenkstätte ist für die Mongolen ein sehr beliebtes Ausflugsziel.

Abendessen im Hotel.
Übernachtung im Hotel.

 

14. Tag: Ulaanbaatar - Markt und buddhistische Klöster
Am Vormittag entscheiden Sie je nach Interesse was Sie anschauen oder besichtigen möchten, wie z.B. den Schwarzmarkt.
Nachmittags Besichtigung des Gandan Tempelkomplexes und des Tchoijin Lama Tempel Museums (hier haben Sie die Möglichkeit zu fotografieren).

Abends gemeinsames Abschiedsessen mit Folklore.

Übernachtung im Hotel.

15. Tag: Abreise
Morgens Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland

Preis: 
2.745,00 Euro
Leistungen: 

Alle Transfers lt Programm im Land (2 Purgon, Fahrer)
Naadam Fest auf dem Land
Fotografische Leitung Gottfried Köhler
deutschsprachige Reiseleitung
13 Übernachtungen: 2x im Hotel (komfortables Hotel in Ulaanbaatar, Doppelzimmer/Bad), 9x in Jurtencamps (2er Belegung der Jurte, Restaurant und Sanitäre  Anlagen in separaten Gebäuden), 2x in Gast Jurte der Nomaden (keine Einzelbelegung möglich)
Vollverpflegung (3 Mahlzeiten: Frühstück, Mittagessen, Abendessen), Kochservice während des gesamten Aufenthaltes auf dem Land
Alle Eintritte lt. Programm (inkl. Adlerfestival)
Naturschutz-Gebühren, Straßengebühren
SympathieMagazin ‚Mongolei verstehen’

 

Nicht im Preis enthalten: 

Internationale An- und Abreise (gern als vermittelte Leistungen)
Visum (außer für dt.  Staatsbürger)
Einzelzimmerzuschlag in den Hotels 30,00 Euro pro Übernachtung/Person im EZ.
Reiseversicherungen (bitte vor Abreise selbst abschließen)
zusätzliche Mahlzeiten, SnacksAlkoholische Getränke
Freiwillige Trinkgelder für den Reiseleiter

Reiseleitung: 

Fotografischer Leiter:

Gottfried Köhler mit 13 Jahren zu Fotografieren begonnen, ab 17 einige fotografische Auszeichnungen und Annahmen bei rund 50 internationalen Fotowettbewerben, während des Studiums Tätigkeit als Pressefotograf für diverse lokale Zeitungen, Buchveröffentlichung in einem Formula1 Buch. 
(zur Biografie)

Im Portrait: 

Meine Interessen und Hobbies neben dem Fotografieren gelten vor allem meiner asiatischen Frau, einer Malerin, mein Hund, Bücher und die Ruhe des Landlebens.
Früher bin ich viel gejoggt (18 Marathons über die volle Distanz)!

Fotografieren - das ist für mich das Festhalten des Lebens aus persönlicher Sicht.

Warum bin ich fotografischer Leiter? 
Weil ich glaube, etwas von meiner Fotografie, wie ich sie auffasse, weitergeben zu können.

Was ist mein Lieblings-Reiseziel? 
Derzeit die Mongolei, weil es fotografisch faszinierend ist und ich es klimatisch als angenehm empfinde.

Mein persönlicher Foto-Reisetipp: 
Nehmen Sie sich Zeit zum Fotografieren, ein Foto muss in Ihrer Seele entstehen.

Mein schönstes Reiseerlebnis: 
… da wüsste ich nicht, wo ich anfangen sollte, ich habe beruflich und privat ganz Europa, fast ganz Afrika und teilweise Asien bereist.

Termine / Preise

Termine: 
03.07.2018 bis 17.07.2018
Reisedauer: 
15 Tage
Min. Teilnehmer: 8
Max. Teilnehmer: 12
Preis: 
2.745,00 Euro
Atmosfair
Klimarelevante Emissionen des Fluges: 
3.006 kg CO₂
Freiwillige atmosfair-Spende für diese Reise: 
70,00 _Euro

Partnerlinks

Schlüpfen Sie in eine andere Haut. Tauschen Sie Stadtwohnung gegen Jurte. Vergessen Sie Haustürschlüssel, Flachbildfernseher und Navi. Öffnen Sie Ihre Augen und Ohren für neue Welten, Gebräuche, Sprachen, Abenteuer und vor allem – für die Menschen. 

Wagen Sie sich in den Kosmos der indigenen Völker. Lernen Sie, staunen Sie, wundern Sie sich. Ihre Reise wird Sie bereichern und Ihnen einen neuen Blick auf die Welt schenken – und vielleicht auch auf sich selbst …

Kia Ora bringt Ihnen das Leben der indigenen Völker näher – in der Mongolei, in Russland, Nepal und Kanada. Unsere Begegnungsreisen mit Wanderungen oder Reittrekking sind immer mit einheimischer und deutschsprachiger Reiseleitung. Immer in kleinsten Gruppen. Immer im Einklang mit den Menschen vor Ort. Immer umweltschonend, nachhaltig und fair. Und immer faszinierend.