Manahoana, Salaam und Akory e, Madagaskar – Reise zum Zuckerhut

Der Norden von Madagaskar ist sehr gefährlich, es besteht die Gefahr, dass Sie danach nicht mehr zurück in Ihr „altes Leben“ wollen. Sie haben auf dieser Reise wundervolle einzigartige Naturerlebnisse in tropischem Regenwald, trockenen Gebieten und in Nationalparks. Tierbeobachtungen, die Sie faszinieren werden - denn viele Tierarten kommen nur auf Madagaskar vor. 
Der Aufstieg auf den  2.100 m hohen Gipfel im Marojejy Nationalpark ist wahrlich eine Herausforderung. Sie haben die Wahl, diese anzunehmen - und werden reichlich belohnt für die Mühe. Oder sie lassen dieses Abenteuer aus und kürzen die Reise ab bzw. verbringen lieber einige Tage am Strand.
Der Zuckerhut, das Smaragdmeer und eine Exkursion nach Nosy Hara, der paradiesischen Insel im Norden Madagaskars - das sind Naturerlebnisse der besonderen Art - unvergesslich.
Die Reise bietet reichlich Abwechslung und Herausforderungen und Sie können an fantastischen Sandstränden relaxen!

Informationen:
Madagaskar ist eine der größten Insel der Erde. Nur Grönland, Papua-Neuguinea und Borneo sind größer. Nach Indonesien gilt Madagaskar der zweitgrößte Inselstaat. 

Erdgeschichtlich hat sich Madagaskar vor etwa 160 Millionen Jahren vom Afrikanischen Kontinent abgespalten. Durch die lange Isolation konnte sich in Madagaskar eine Flora und Fauna entwickeln, die es sonst nirgendwo auf der Welt gibt. Viele Tiere sind bereits ausgestorben. Doch auch heute noch gibt es eine außergewöhnlich reiche und einzigartige Vielfalt der Tiere, der man auf Schritt und Tritt begegnet. Einzigartig für Madagaskar sind die Lemuren, die keine Affen sind, wie man unschwer an ihrer "Schnauze" sehen kann, die eher einer Hundeschnauze ähnelt.

Wer Sommer, Sonne und Meer sucht, aber beispielsweise nur in den Sommerferien wegfahren kann, ist mit Madagaskar auf der sicheren Seite.
Man kann beispielsweise auch mit den Fischern aufs Meer rausfahren (auch im Auslegerboot) und kann Buckelwale beobachten.

Reisedauer: 
25 Tage
Reiseverlauf: 

1. Tag: Ankunft in Tana.
Ihr Reiseleiter holt Sie zuverlässig direkt nach Ihrer Ankunft am Flughafen von Antananarivo, kurz Tana genannt, ab und begleitet Sie ins Hotel. Je nach Ankunftszeit können Sie heute schon die ersten Lemuren beobachten. Etwa eine Autostunde westlich von Tana befindet sich ein privates Reservat, in dem verschiedene Lemuren wie z.B. Varis und Sifakas leben. Ein lohnenswerter Ausflug bei dem Sie Lemuren aus nächster Nähe sehr gut beobachten und auch fotografieren können.

Übernachtung im Mittelklassehotel in Tana (Doppelzimmer, Dusche/WC)

 

2. Tag: Sambava
Im Flug geht es weiter – direkt nach Sambava, die Provinzhauptstadt im „Vanilleland“. Ihr Hotel liegt direkt am Strand.

Übernachtung im einfachen Strandhotel. 
 

3. bis 5. Tag: Marojejy  - Naturparadies
Marojejy ist ein tropisches Gebirge und eines der letzten Naturparadiese – selbst für Madagaskar. Der Nationalpark wird nicht so häufig besucht, das liegt jedoch daran, dass es sehr! beschwerlich ist, den höchsten Gipfel Madagaskars zu erklimmen. Gipfelstürmer müssen eher etwas mehr als drei Tage einplanen, denn schon die An- und Abreise brauchen Zeit, da die Straßen im Allgemeinen in schlechtem Zustand sind und diese Straße in sehr schlechtem! Zustand ist. Der Aufstieg zum Gipfel ist auch für Geübte beschwerlich, man sollte sich darüber im Klaren sein, dass es nicht überall angelegte Wanderwege gibt, man in tropischem (!) Regen(!)wald ist und man auf über 2.100 Meter über dem Meeresspiegel erst auf dem Gipfel steht. Bitte beachten Sie unbedingt, dass es hier keine Hotels gibt, Sie müssen in sehr einfachen Unterständen, meist nur mit Planen gegen Regen geschützt, mehrere Tage „aushalten“. 
Dies ist eine optionale Exkursion - Preis auf Anfrage, je nach Dauer

Für die Gäste, denen das alles doch zu „wild“ ist, können Sie einfach diese drei Tage Exkursion ersatzlos streichen und diese Zeit entweder an Ihren Badeaufenthalt „anhängen“ oder Ihren Aufenthalt in Madagaskar kürzen.

Übernachtung in den Schutzhütten (einfache Unterstände, oft nur mit Planen)
 

6. Tag: Relaxen am Strand
Wieder in der Zivilisation genießen Sie den Tag direkt am Strand.

Übernachtung in Antalaha oder Sambava im einfachen Strandhotel, Frühstück
 

7. und 8. Tag: Naturbeobachtungen
Für die, die nicht oben auf dem Berg gestanden haben „müssen“, gibt es eine Alternative, bei der die Natur ebenfalls nicht „spart“ und man aber nicht ganz so steil und auch nicht so hoch hinaus muss. Warum dieser Park auch für Besucher interessant ist, die bereits in Marojejy waren: es ist kein tropischer Regenwald. Es geht „eher trocken“ zu.

Es ist hier zwar auch „einfach“ in Hinsicht auf die Übernachtungsmöglichkeiten (komfortable Zelte mit angebautem Duschbereich), aber die Natur bietet Luxus pur. Hier finden Sie sehr seltene Lemuren, das kleinste Chamäleon der Welt, mit viel Glück zeigt sich auch der Giraffenhalskäfer und noch viel mehr, die Liste lässt sich „fast beliebig“ fortsetzen. Insbesondere auch für Vogelliebhaber bietet sich hier ein „Paradies“. Der Madagaskar-Kuckuck, Kolibris und farbenprächtige Eisvögel sind längst nicht alle Vogelarten, die es hier zu sehen gibt. Sehr bekannte Naturfotografen wie Nick Garbutt „schießen“ hier ihre Fotos.

Zeltübernachtung mit eigenem Duschbereich oder einfaches Hotel ohne Klimaanlage, Frühstück
in der Nähe von Daraina

 

9. und 10. Tag: Region Joffreville
Diese beiden Tage gibt es Luxus pur, das Hotel bietet mehr als Porzellanteller und feines Besteck. Die älteste Bewohnerin dieses Hotels ist über 200 Jahre alt: eine Seychellen-Schildkröte. An dieser Stelle möchten wir Sie darüber informieren, dass in allen Nationalparks in Madagaskar keine Nachtwanderungen zugelassen sind. Nur in privaten Reservaten sind Nachtwanderungen möglich. Ihrem Hotel ist ein eigenes, privates Reservat angeschlossen. Hier haben Sie die seltene Gelegenheit, eine geführte Nachtwanderung zu machen. Zum Beispiel Blattschwanzgeckos sind nachtaktiv.

Übernachutung in der Nähe von Joffreville in einem sehr guten Hotel, Frühstück

 

11. Tag: Diego Suarez – die Stadt am Zuckerhut
Diego Suarez oder Antsiranana ist die madagassische Stadt am „Zuckerhut“. Hier gibt es nicht nur den Zuckerhut, sondern auch das Smaragd-Meer. Bleiben Sie hier vom 12. bis zum 14. Tag oder machen alternativ die Nosy Hara Exkursion.

Übernachtung in der Nähe von Diego Suarez, Antsiranana im einfachen Stadt-Hotel,
alternativ ist ein einfaches Strand-Hotel möglich, Frühstück

 

12. bis 14. Tag: Nosy Hara Exkursion
Ja, hier leben Dugons. Allerdings muss man ganz ehrlich sagen, dass sie sehr selten geworden sind. Aber es besteht eine echte Chance, sie hier zu sehen. Allein das ist den Ausflug schon wert. Doch auch die, die lieber über Wasser bleiben, kommen hier auf ihre Kosten. Es gibt hier kein Hotel, Sie übernachten in von der Natur geschaffenen „Zimmern“ mit ganz außergewöhnlichem Sanitärbereich, der aber rudimentär ist. Feiner, weißer Sandstrand, glasklares Wasser laden Sie ein zum Träumen, Genießen und was Ihnen sonst noch so alles einfallen möchte … Naturliebhaber werden begeistert sein, denn so eine Robinsonade kann man heute nicht mehr überall auf der Welt bekommen. Die Insel(n) sind unbewohnt und haben einen reglementierten Zugang (max. 12 Personen pro Aufenthalt), denn sie gehören zu Madagaskars National Parks. Da es hier keine anderen Hotels oder ähnliches gibt, können wir Ihnen diesen Aufenthalt ausschließlich in Vollpension anbieten (Angebotspreis ohne Getränke, die wir aber gerne für Sie im Boot mitnehmen).

Übernachtung: kein Hotel, sondern Zimmer aus Naturmaterialien mit einfachem Sanitärbereich, Vollpension 

 

15. Tag: Diego Suarez
Sie nehmen Abschied von der „reinen“ Natur und können heute wieder in Diego Stadtleben genießen.

Übernachtung in der Nähe von Diego Suarez, Antsiranana im einfachen Stadt-Hotel,
alternativ ist ein einfaches Strand-Hotel möglich, Frühstück
 

16. Tag: Ankify
Doch langsam wird es Zeit für „zivilisierten“ Badeaufenthalt. Wie schon gesagt, die Straßen sind überall auf Madagaskar schlecht. Daher kommen Sie heute „nur“ bis Ankify.

Übernachtung im einfachen Strandhotel in der Nähe von Ankify, Frühstück
 

17. bis 20. Tag: Insel Nosy Be
Mit dem Motorboot geht es auf die touristisch am besten erschlossene Insel Nosy Be. Auch hier liegt Ihr Hotel direkt am Strand und bietet Ihnen Entspannung pur.

Übernachtung im einfachen Strand-Hotel, Frühstück
 

21. Tag: Ankify - Ankarafantsika
Sie fahren wieder mit dem Motorboot bis Ankify. Das Auto holt Sie hier wieder ab und die Fahrt geht weiter bis nach Ankarafantsika, ein interessanter Nationalpark, der durch seinen Vogelreichtum und seine ganz speziellen Pflanzen, viele die ausschließlich hier wachsen, einzigartig ist. Es gibt sogar einen Pfad für Heilpflanzen.

Übernachtung in einem einfachen Hotel bei Ankarafantsika, Frühstück

22. Tag: Ankarafantsika
Bleiben Sie hier noch und lassen Sie sich die Legenden erzählen, warum die hier lebenden Krokodile als „Ahnen“ verehrt werden.

Übernachtung wie am Vortag
 

23. Tag: Zurück nach Antananarivo
Auf der viel befahrenen Route National 4 geht es heute bis Tana.

Übernachtung im Mittelklassehotel, Frühstück
 

24. und 25. Tag: Tana
In Tana haben Sie heute Gelegenheit, auf einem schönen Kunsthandwerkermarkt, auf dem fast alle in Madagaskar ausgeübten Kunsthandwerke zu bestaunen sind, Ihre letzten Souvenirs einzukaufen. Selbst wenn Sie hier nichts kaufen wollen, ist es ein sehenswert schöner Markt. Schließlich geht‘s im Flug weiter nach Europa. Am Ende Ihrer Reise heißt Sie Ihr Zuhause wieder willkommen.

 

Preis: 
3.425,00 Euro pro Person
Leistungen: 

Mietwagen mit Fahrer (ohne Badeaufenthalt)
deutschsprachiger Reiseleiter (ohne Badeaufenthalt)
sämtliche Hotelübernachtungen inkl. Frühstück
sämtliche Transfers (Flughafen - Hotel - Flughafen)

sämtliche Kosten für (Personen)-Fähre Ankify - Helleville, Nosy Be
Übernachtungen wie im Programm beschrieben (in den Hotels im Doppelzimmer, Dusche/WC)
Eintritte zu Sehenswürdigkeiten wie im Programm aufgeführt
alle Aktivitäten wie im Programm beschrieben

Nicht im Preis enthalten: 

Internationale An- und Abreise

Nicht enthalten sind die Kosten für Benzin, diese werden nach Verbrauch im Beisein der Gäste direkt an der Tankstelle bezahlt. (was oft günstiger ist als ein Pauschalpreis!)
zusätzliche Mahlzeiten/Snacks, die nicht im Programm stehen
Schlafsack bitte mitbringen (für die Nächte im Zelt erforderlich)
Reiseversicherungen
persönliche Ausgaben, optionale Touren und Aktivitäten, alkoholische Getränke

Einzelzimmerzuschlag: 
300,00 Euro
Zusatzkosten: 
Flug ab ca 700,00 Euro

Selbstverständlich sind Reiserouten auf der ganzen Insel möglich. Wir entwerfen die meisten unserer Reisen individuell und arbeiten sie nach Ihren Wünschen aus. Private Reisen nach Madagaskar sind unsere Spezialität.

Ähnlich wie in der Mongolei sind auf den Rundreisen oft große Wegstrecken zu überwinden. Die Straßen sind meist unbefestigte Pisten, was die Reise verlängert und beschwerlicher macht. Umso wichtiger ist es in Madagaskar einen zuverlässigen Reisepartner zu haben.

Und ebenfalls ganz ähnlich wie in der Mongolei ist, dass es in Madagaskar keinen Mietwagen ohne Fahrer gibt. Auch wenn Sie gern fahren würden und erfahren sind, schon viel Tiefsand oder andere "Buckelpisten" erfolgreich absolviert haben - es ist unmöglich. Nehmen Sie es gelassen und genießen Sie, dass Sie gefahren werden und dadurch Zeit haben, die tolle Landschaft zu genießen.

Hotels/Unterkünfte:
Wir achten darauf gute Hotels die wir kennen zu buchen, z.B. lieber eins, das direkt am Strand liegt und aus dem Sie vom Zimmer aus direkt "im Sand und Meer" sehen kann. 
Wir buchen 'gute Zimmer' für unsere Gäste.

Im Allgemeinen gilt bei den Hotels, dass

nur wenige Hotels über Klimaanlagen verfügen
nur wenige Hotels ihre eigene unabhängige Stromversorgung haben und dass (auch mehrstündige) Stromausfälle leider alltäglich sind
wir immer die Zimmer buchen, bei denen die Sanitäranlagen zum Zimmer gehören und unserem Standard entsprechen.


Wir führen die Reise das ganze Jahr über durch.
Für uns ist die Regenzeit sogar die "Lieblingszeit", denn tagsüber scheint meistens die Sonne und der nächtliche Regen hat den Staub abgewaschen, so dass alles in tollen Farben "funkelt". Viele Pflanzen blühen in dieser Zeit, viele Tiere haben ihren Nachwuchs.

Im Falle eines - tatsächlich möglichen - Starkregens oder anderer ungünstiger Wetterphänomene bieten wir sehr gute Alternativen. 
 

Sprache

Manahoana, Salaam, Akory e,

so lauten nur ein Teil der möglichen Begrüßungen, je nachdem, wo auf der Insel man sich befindet, entsprechend den 18 verschiedenen Volksgruppen, von denen jeder seinen eigenen Dialekt hat. Doch diese drei sind sehr gebräuchlich und Manahoana wird auf jeden Fall überall verstanden. Manahoana spricht man wie "manaon" mit leichter(!) Betonung auf dem 2. a. Die Madagassen haben lange Wortschöpfungen und verschlucken daher selbst ganz oft das Ende vom Wort.

Termine / Preise

von Januar bis Dezember 2017 - das ganze Jahr über
Reisedauer: 
25 Tage
Min. Teilnehmer: 2
Max. Teilnehmer: 8
Preis: 
3.425,00 Euro pro Person
Atmosfair
Klimarelevante Emissionen des Fluges: 
4.378 kg CO₂
Freiwillige atmosfair-Spende für diese Reise: 
101,00 Euro

Partnerlinks

Schlüpfen Sie in eine andere Haut. Tauschen Sie Stadtwohnung gegen Jurte. Vergessen Sie Haustürschlüssel, Flachbildfernseher und Navi. Öffnen Sie Ihre Augen und Ohren für neue Welten, Gebräuche, Sprachen, Abenteuer und vor allem – für die Menschen. 

Wagen Sie sich in den Kosmos der indigenen Völker. Lernen Sie, staunen Sie, wundern Sie sich. Ihre Reise wird Sie bereichern und Ihnen einen neuen Blick auf die Welt schenken – und vielleicht auch auf sich selbst …

Kia Ora bringt Ihnen das Leben der indigenen Völker näher – in der Mongolei, in Russland, Guatemala, USA, Kanada oder Nepal. Ob Begegnungsreise, Wandern, Reittrekking oder Fahrradreise –immer mit einheimischer und deutschsprachiger Reiseleitung. Immer in kleinsten Gruppen. Immer im Einklang mit den Menschen vor Ort. Immer umweltschonend, nachhaltig und fair. Und immer faszinierend.