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Wenn man in die Mongolei reist, beginnt der Aufenthalt meistens mit einem Tag in Ulaanbaatar. Das ist gut, um nach der langen Reise auszuruhen und erstmal anzukommen. Frühstück im Hotel - das bedeutet bei unseren Reisen ein reichhaltiges Buffet mit warmen und kalten Speisen. In dem von uns bevorzugten Hotel werden dazu Eierspeisen ganz nach individuellem Wunsch und Geschmack frisch zubereitet. Auf einer Rundtour durch die Stadt kehren wir mittags in einem guten mongolischen Restaurant ein. Gefüllte gedämpfte Teigtaschen (Buuz) oder frittierte Teigtaschen (gefüllt mit Fleisch oder Gemüse) sind sehr lecker. Dazu gibt es Salat. Suppen sind ebenfalls prima: mit ganz kleinen Teigtaschen oder mit Nudeln zubereitet.

Gäste werden bewirtet mit 'weißen Speisen' und Gebäck
 

Land: 
Mongolei

Als Reiseveranstalterin, die seit 2005 ausgiebig die Mongolei bereist, habe ich schon vieles erlebt - auch die unterschiedlichen Essgewohnheiten der Menschen in den verschiedenen Regionen kennengelernt und genossen. Ja, ich genieße das. Von Anfang an hat mich das Essen in der Mongolei fasziniert.
Und seit 2005 habe ich Reisende in die Mongolei. Ich höre oft den Satz: "ach, von der Mongolei erwarte ich keine kulinarischen Highlights, aber Hammel muss es für mich nicht sein (oder nur ganz wenig)." so oder so ähnlich ist es, wenn ich vor Abreise mit den Reisenden nochmal deren Fragen bespreche und beratend zur Seite stehe.

Land: 
Mongolei

Kia Ora Reisen ist seit vielen Jahren mit dem Dorf Khatgal am Khuvsgulsee verbunden.
Dort lebte der Künstler Michael Grey Wolf Guruev, der im Jahr 2006 aus Deutschland in die Mongolei ausgewandert war. Er lebte dort in einer Jurte und unterstützte die Einwohner von Khatgal mit seinen Malereien und bot Nähkurse für die Frauen an.
In den besonders harten Wintern 2008, 2009 und 2010 spendete er mit Hilfe von Kia Ora Reisen und Menschenrechte 3000 e.V. Geld für Heizmaterial und Grundnahrungsmitteln an die Bedürftigen von Khatgal und an die Schule!

Land: 
Mongolei

Die aktuelle Situation in den Schulen und im Bildungswesen der Mongolei sieht so aus: die meisten Kinder besuchen den Kindergarten – eine staatlich finanzierte Vorschuleinrichtung. Jeder Soum (Kreis = kleinere Einheiten in den Aimags/Provinzen) hat mindestens einen Kindergarten. In Ulaanbaatar gibt es auch einige private Kindergärten.

In den Schulen wird allgemeine Bildung bis zur 4. Klasse vermittelt, dann 2 Jahre spezieller usw. bis zur 10. Klasse. Diese Grundbildung ist Pflicht und wird staatlich finanziert, ohne dass die Eltern zahlen müssen. Seit September 2008 gibt es 12 Klassen.

In Ulaanbaatar gibt es inzwischen viele private Schulen. Die Eltern legen sehr viel Wert auf eine sehr gute Ausbildung ihrer Kinder - und wer es sich leisten kann, schickt sein Kind auf eine private Schule.

Auf dem Land:

Land: 
Mongolei

Während der Zeit der Umwandlung (1980 – 1990er Jahre) haben die Eltern die Kinder nicht gerne zur Schule geschickt, besonders die Jungen mussten (und müssen) den Eltern in der Wirtschaft mit dem Vieh helfen.

Während der 1920er bis 1980er Jahre war das Vieh kollektiviert, man bewirtschaftete es gemeinsam, in Kolchosen. Danach wurde das Vieh wieder privatisiert, so dass die Besitzer, die Familien wieder selbst für das Vieh verantwortlich waren. Alle Familienmitglieder müssen dann in der Wirtschaft mitarbeiten.

Wenn die Nomadenkinder die Schule besuchen, dann müssen sie in die Provinzstädte ziehen oder sogar in die Hauptstadt Ulaanbaatar. Dort sind sie in Internaten untergebracht - während der gesamten Schulzeit. In den Internaten gibt es Gemeinschaftsräume für mehrere Kinder zum Wohnen und Schlafen, gemeinsame Mahlzeiten, Betreuer, die für die Kinder sorgen und sie beaufsichtigen.

Land: 
Mongolei

Seit 2014 ist Kia Ora Reisen TourCert zertifiziert, das heißt, wir sind geprüft auf Nachhaltige Reisen und nachhaltige Unternehmensführung - und zertifiziert mit dem TourCert Siegel, DEM Siegel für Tourismus.
Daher nehmen wir auch seit 2013 (hier begann damals unser Zertifizierungs-Prozess) an der Messe FairHandeln in Stuttgart teil. Fairer Handel und nachhaltiger Tourismus - das passt nicht nur zusammen, es gehört zusammen.
Wir besuchen vor allem auf unseren Reisen Indigene Völker und Nomaden. Sie stellen oft hochwertige Produkte in Fairem Handel her - diese werden zum Beispiel auch in den Weltläden verkauft.

Reisen ist das einzig taugliche gegen die Beschleunigung der Zeit.
Thomas Mann (1875 - 1955)

Das trifft heute umso mehr zu. Die Zeit scheint immer schneller zu rasen, auf uns stürmen täglich unendlich viele Nachrichten aus aller Welt ein, wir eilen durch den Tag, und wir versuchen immer mehr in einem Tag, einer Woche unterzubringen, zu bewältigen, zu arbeiten...
Und manchmal ist es dann richtig heilsam zu reisen - dorthin, wo die Uhren noch anders ticken. Dorthin, wo die Menschen noch halbwegs im Einklang mit den Jahreszeiten leben, im Einklang mit der Natur.
So jedenfalls erfahren wir es immer wieder, wenn wir in die Mongolei reisen und - kaum dass wir uns aus der Hauptstadt hinaus aufs Land begeben - in einer anderen Welt zu sein scheinen. Alles wird ruhiger, gemächlicher, Stress und Hektik fallen von uns ab und wir atmen auf, beginnen zu leben...

Menschenrechte sind Rechte, die jedem von Geburt aus zustehen – und doch sind sie keine Selbstverständlichkeit. Denn Pressefreiheit, Religionsfreiheit und sogar das Recht auf körperliche Unversehrtheit werden nicht überall respektiert. In den Artikeln wird aufgezeigt wie jeder in seinem Alltag, auch als Tourist, Menschenrechtsverletzungen erkennen kann. Das Magazin analysiert die aktuelle Situation weltweit und macht Hoffnung auf eine Zukunft, in der die Würde des Menschen tatsächlich unantastbar ist.

Die Broschüre können Sie HIER bestellen. (https://www.sympathiemagazin.de/themen/menschenrechte.html)

Die eigentlichen Entdeckungsreisen bestehen nicht im
Kennenlernen neuer Landstriche, sondern darin,
etwas mit anderen Augen zu sehen.

Marcel Proust (1871 - 1922)

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Schlüpfen Sie in eine andere Haut. Tauschen Sie Stadtwohnung gegen Jurte. Vergessen Sie Haustürschlüssel, Flachbildfernseher und Navi. Öffnen Sie Ihre Augen und Ohren für neue Welten, Gebräuche, Sprachen, Abenteuer und vor allem – für die Menschen. 

Wagen Sie sich in den Kosmos der indigenen Völker. Lernen Sie, staunen Sie, wundern Sie sich. Ihre Reise wird Sie bereichern und Ihnen einen neuen Blick auf die Welt schenken – und vielleicht auch auf sich selbst …

Kia Ora bringt Ihnen das Leben der indigenen Völker näher – in der Mongolei, in Russland, Nepal und Kanada. Unsere Begegnungsreisen mit Wanderungen oder Reittrekking sind immer mit einheimischer und deutschsprachiger Reiseleitung. Immer in kleinsten Gruppen. Immer im Einklang mit den Menschen vor Ort. Immer umweltschonend, nachhaltig und fair. Und immer faszinierend.