Unterwegs in der Mongolei

Wenn wir in der Mongolei unterwegs sind, gibt es immer viel Neues und Überraschendes zu sehen - und auch lustige Szenen. Wie zum Beispiel im Video, das Sie hier anschauen können - ein Moment, der Ihnen oft begegnen wird, aber mit einer kleinen Besonderheit: das Kamelbaby wird auf dem Rücken seiner Mutter transportiert und reckt seinen Hals - schließlich möchte es auch sehen, wohin die Reise geht. Es ist noch viel zu klein, um den Umzug der Herde und der Nomaden-Familie auf seinen unsicheren Beinchen mitzumachen, also wird es sicher 'verstaut' und getragen. Auch ein Yak-Baby haben wir schon gesehen, das oben auf einem Umzugskarren thronte, gut eingebettet und festgebunden, damit es nicht herunterfällt und sich verletzt.

Die Nomaden in der Mongolei ziehen mindestens 2 mal im Jahr um, es gibt Sommerweideplätze und einen Winterweideplatz. Im Sommer ziehen die Nomadenfamilien je nach Ergiebigkeit der Weideplätze auch mehrmals um.
Die Tiere sind für die Nomaden ihr Reichtum, ihr ganzes Vermögen, ihre Lebensgrundlage. Und sie brauchen eine intakte und gesunde Umwelt. Wasser - und fruchtbare saftige Weiden. Für den Winter sorgen viele Mongolen heute vor und mähen die Wiesen am Überwinterungsplatz fleißig ab, um Heuvorräte für das Vieh zu gewinnen. Das trockene Klima erlaubt es, das Heu sogar offen zu lagern. Scheunen gibt es nicht, nur vor Wind muss das Heu geschützt werden. Für die Winterplätze bauen die Mongolen an geschützten Stellen offene Ställe, wo das Vieh vor Kälte und Schneestürmen Schutz finden kann. 



Tiere, die die Straße überqueren, können Sie sehr oft erleben, wenn Sie in der Mongolei unterwegs sind. Schafe und Ziegen suchen ihren Weideplatz auf der anderen Straßenseite auf und gehen ausgerechnet dann hinüber, wenn ein Auto kommt. Oder Rinder, die in aller Seelenruhe auf der Straße stehen und zu überlegen scheinen, ob das Gras auf der anderen Seite nun saftiger sein könnte. Oder eine Pferdeherde, die abends von der Weide 'nach Hause' in die Nähe des heimatlichen Ger getrieben wird...
Zuverlässig und selbstverständlich hält jedes Auto für die Tiere an - oft nicht ohne ausgiebig zu hupen.

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